- KHD (KATASTROPHEN HILFS DIENST)
- Fire First Responder
- Vorbeugender Brandschutz
- Wasserdienst
- Feuerwehr Peer
Zur Hilfeleistung bei Katastrophen wird eine KHD-Bereitschaft aufgestellt. Jeder Bezirk in NÖ stellt eine eigene Bereitschaft, so können bei Großschadensereignissen die örtlichen Wehren verstärkt bzw. entlastet werden ohne dass es zu einer Beeinträchtigung der Einsatzbereitschaft in der betroffenen Region kommt. Zu einem KHD-Einsatz kommt vor allem bei folgenden Einsatzszenarien:
Im Bedarfsfalle wird die KHD Bereitschaft durch Sonderdienste des NÖ Landesfeuerwehrverbandes, wie z. B. dem Flugdienst, Feuerwehrstreife oder Tauchdienst verstärkt. Die KHD-Bereitschaft Lilienfeld besteht aus einem Kommando-Zug, dem 1. und 2. Zug, einem technischem und einem Wasserdienst-Zug. Die Freiwillige Feuerwehr St. Veit ist mit dem KLF und der Zille inklusive Anhänger im Wasserdienstzug eingesetzt. Die Feuerwehr St. Veit kann bereits auf zahlreiche KHD-Einsätze in ganz Niederösterreich zurückblicken. |
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Kamptalhochwasser 2002 - Hadersdorf | Kamptalhochwasser 2002 - Hadersdorf |
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Kamptalhochwasser 2002 - Utzenlaa | Kamptalhochwasser 2002 - Zwettl |
Die FIRE FIRST RESPONDER Ausbildung ist mehr als eine Ausbildung in Erster Hilfe! Eine speziell auf den Feuerwehrdienst abgestimmte Ausbildung, die ein breites Spektrum an Fertigkeiten für Notfälle beinhaltet. Ob am Ort des Feuerwehreinsatzes, bei Übungstätigkeiten oder als „Nachbarschaftshelfer“ sind sie durch diese Ausbildung befähigt schnell und gezielt Maßnahmen zu setzen, die weit über die eines Ersthelfers hinausgehen. Die Erfahrungen die sie während der Ausbildung am Notfallrettungswagen sammeln qualifizieren die Fire First Responder nicht nur als Profis in der Versorgung von Notfallpatienten sondern auch als wertvolle Entscheidungsträger in der Einsatzleitung. Infos auch unter: http://www.samariterbund-stveit.at |
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Die Arbeit Sanitäter – Feuerwehr funktioniert Hand in Hand |
Die Aufgaben der öffentlichen Feuerwehren erschöpfen sich keineswegs in der unmittelbaren Einsatzleistung. Viel Zeit und Aufwand entfällt auch auf die Tätigkeit im Vorbeugenden Brandschutz; dazu zählt unter anderem die Teilnahme der Feuerwehr an Verhandlungen (beispielsweise Feuerbeschaukommissionen) der Behörden oder die Abgabe von Stellungnahmen oder Gutachten zu Bauprojekten. Der Feuerwehrkommandant ist diesbezüglich nach geltendem Recht für die Gemeinde, der Bezirksfeuerwehrkommandant für die Bezirksverwaltungsbehörde sachverständiges Organ. Breiten Raum nehmen aber auch die Leistung von Brandsicherheitswachen bei Messen, Theatervorstellungen und anderen Veranstaltungen, wie Bällen, Zirkussen u.a. ein. Darüber hinaus bieten die öffentlichen Feuerwehren seit Jahrzehnten Ausbildung für das Verhalten im Brandfalle und in der Handhabung von Kleinlöschgeräten für Betriebsangehörige, Bedienstete von Heil- und Pflegeanstalten, Schulen u.ä. und beraten bei Bedarf auch Betriebsleitungen im Aufbau eines wirksamen Betriebsbrandschutzes. Die Feuerwehr St. Veit steht Ihnen gerne bei Fragen rund um den Vorbeugenden Brandschutz mit Rat und Tat zur Verfügung. |
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Vorbeugenden Brandschutz |
"Wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, dann sollte man den Kopf nicht hängen lassen." ( Becker, Jürgen, deut. Schriftsteller ) Leider war es auch im Jahr 1997 der Fall, dass das gesamte Gölsental von sintflutartigen Regenfällen überschwemmt wurde. Viele Einwohnern, auch ältere Einwohner haben sich bis zu diesem Zeitpunkt an keine vergleichbaren Gegebenheiten erinnern können. Damals stand einigen Bewohnern unserer Gemeinde im wahrsten Sinn des Wortes das Wasser wirklich bis zum Hals. Aber durch tatkräftige Unterstützung der Feuerwehren ließ niemand den Kopf hängen, zumindest nicht für längere Zeit. Allen Personen konnte in dieser Zeit geholfen werden, obwohl damals bei unserer Feuerwehr noch keine Zille vorhanden war und auch die Ausbildung im Bereich Wasserdienst eher schlecht war. In dieser Zeit waren wir noch sicher, dass wir als „Gebirgsfeuerwehr“ niemals in die Gegend von Hochwasser geschweige denn mit der Wasserdienstausbildung zu tun haben werden. Aber sehr rasch nach diesem Unwetter geschah ein Umdenken in unserem Bezirk und nach einiger Zeit fanden die ersten Wasserdienstlehrgänge statt. Damals noch unter der Leitung von OBR Höchtl (FF Mautern) der sozusagen die ersten Leute der „Gebirgsmarine“ ausbildete. Nach und nach wollten immer mehr Kameraden die Grundausbildung im Wasserdienst absolvieren und so geschah es, dass im Jahr 2000 die erste Zille in unserer Feuerwehr angekauft wurde. Diese wurde damals aus einem Altbestand des Abschnittes Korneuburg erworben und diente bis zum Jahr 2004 hervorragend. Dann wurde sie durch eine Neue ersetzt. Da die FF-St.Veit oder besser gesagt das gesamte Gölsental nur sehr wenige Stellen an der Gölsen haben, wo ein sinnvolles fahren mit der Zille möglich ist, beschlossen einige Kameraden einen Zillenanhänger in Eigenregie zu bauen, der es ermöglicht, die Zille in kurzer Zeit an anderen Punkten einsetzen zu können. Aus einem alten Mastenanhänger, der von der österreichischen Post günstig erworben werden konnte, wurde dieser Anhänger in vielen Stunden aufgebaut. Auch die Zulassung bzw. die Einzelgenehmigung durch das Land NÖ wurden durchgeführt, obwohl dies unserem Fahrmeister einige graue Haare kostete. Schlussendlich war es dann Ende 2003 so weit, dass die FF-St.Veit über eine vollständig ausgerüstete Zille samt Anhänger verfügte. Zu diesem Zeitpunkt hatten schon mind. 10 Kameraden die Wasserdienstausbildung, welche dann auch schon im eigenen Bezirk durch Sachbearbeiter Hackner (FF Traisen) durchgeführt wurde, bestanden. Zwei Kameraden wagten sich auch schon an das Wasserdienstleistungsabzeichen in Silber und bestanden dies erfolgreich. Dies waren Berger Andreas und Lechner Christian. 2004 dann eine neue Welle von Begeisterten, die die Möglichkeit der Ausbildung Wasserdienst in Anspruch nahmen. (Rohrer, Sulzer F, Riegler E, Wallner G.) In diesem Jahr wurden auch die nächsten Leistungsabzeichen in Silber nach St.Veit geholt. (Rohrer, Riegler, Sulzer A.) Rohrer Martin stellte sich dann im Jahr 2004 und 2005 der nächsten Ausbildungsstufe in der Landesfeuerwehrschule und errang in Dürnkruth 2005 das Wasserdienstleistungsabzeichen in Gold. Zum Sonderdienst Wasserdienst gehören aber nicht nur die Fahrten mit der Zille und die Leistungsabzeichen, sondern auch:
Einsatzmäßig war die FF-St.Veit bis jetzt nur im eigenen Bereich mit der Zille im Einsatz. In der KHD Bereitschaft war es trotz einiger Hochwässereinsätze noch nicht notwendig, die Zille ins Einsatzgeschehen mit zu nehmen. | |||||||
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HILFE FÜR HELFER – FEUERWEHR PEERS
Zur Stressverarbeitung nach belastenden Ereignissen werden für die Betreuung von Feuerwehreinsatzkräften Feuerwehrpeers ausgebildet. Diese sind erste Ansprechpartner für Feuerwehrmitglieder nach belastenden Einsätzen und sollten angefordert werden, so ferne dies die betroffenen Feuerwehrmitglieder wünschen.Sie können eventuell notwendige nächste Schritte einleiten, sind aber keine "Ersatzpsychologen". Die Gespräche sind ein Angebot an die Feuerwehrmitglieder.
Unsere Wehr verfügt ebenfalls über einen ausgebildeten Feuerwehrpeer – FKUR Pater Christoph. Er steht nicht nur den Feuerwehrmitglieder sondern auch Betroffene und anderen Einsatzorganisationen zur Verfügung.


















