Außergewöhnlicher Feuerwehreinsatz

Zu einem Einsatz der besonderen Art wurde die Feuerwehr St. Veit/Gölsen am Samstag den 27. Juni kurz nach 6 Uhr früh über Notruf 122 von der Fischzucht Sigl um Hilfe gebeten.
Nicht zu viel sondern zu wenig Wasser war der Grund des Notrufes.
Durch die extremen Regenfälle der vergangen Stunden wurde der Wobach innerhalb kürzester Zeit zu einem tobenden Wildbach, der das im Bachbett verankerte Einlaufschutzgitter wegriss und das Zuleitungsrohr der Fischzucht, für die Frischwasserversorgung freilegte. Durch die im Hochwasser mitgeführten Sand- und Gesteinsmassen begann sich das Zuleitungsrohr zu verstopfen und die Wasserversorgung für die Fischzucht war unterbrochen.
Bei einem Kontrollgang um 6 Uhr Früh wurde der lebensbedrohliche Zustand der Fische bemerkt und sofort die Feuerwehr über Notruf verständigt.
Innerhalb kürzester Zeit waren acht Floriani Jünger unter Führung des Kommandanten Christian Lechner zur Stelle. Mit zwei Tauchpumpen wurde die Frischwasserzufuhr wieder hergestellt und somit die bedrohliche Situation für die Fische entschärft.

Danach wurde mühevoll und unter schwierigen Bedingungen versucht das Zuleitungsrohr wieder frei zu bekommen, dies gelang erst am späten Nachmittag.
Hervorgehoben sollten das Engagement und die große Hilfsbereitschaft der Männer nach den vergangenen Hochwassereinsätzen werden.
Fazit:
- 8 Mann / 2 Fahrzeuge
- 3 Pumpen
- Dauer: 06:00 - 18:00 (12h(!))









