Am Samstag den 17.09.2011 wurde seitens des 6. Zuges der KHD Bereitschaft Lilienfeld eine Übung am Stausee Wienerbruck abgehalten. Ein Schadstoffaustritt am Stausee war die Übungsannahme.
Der sichtbare Austritt an der Wasseroberfläche wurde durch 2 Fässer verursacht, die am Grund des See entsorgt wurden.

Um diesen Austritt möglichst schnell unter Kontrolle zu bringen, wurde als Erstmaßnahme eine Ölsperre um die Austrittsstelle gezogen. Diese Ölsperre wurde mittels Feuerwehrzillen eingebracht. Die Übungsannahme bestand aus darin, diese Fässer hoch zu holen. Dies ist aber nur dann möglich, wenn jemand nach unten taucht und die Fässer dementsprechend befestigt, sodass diese nach oben gezogen werden können. Dafür wurde die Taugruppe West der NÖ Landesfeuerwehrtaucher nach Wienerbruck geholt.

Natürlich war es notwendig, den Tauchern eine gewisse Arbeitsplattform zur Verfügung zu stellen. Möglich machte dies der Bau eines sogenannten Zillengliedes, welches seitliches an das A-Boot befestigt wurde. Dankeswerter Weise stellt uns der Bezirk Amstetten dieses A-Boot zur Verfügung.

Schon nach kurzer zeit konnten beide Fässer durch die Taucher nach oben und mit den Wasserfahrzeugen ans Ufer gebracht werden.

Abschließend gab es für die Feuerwehrjugend noch ein paar Runden mit dem A-Boot am See.

Bei der Übungsnachbesprechung wurden durch den Zugskommandant Rohrer Martin der FF St.Veit an der Gölsen die Fakten der Übung bekannt gegeben. Rohrer erklärte, dass 47 Mitglieder mit 10 Fahrzeugen aus 16 unterschiedlichen Feuerwehren an der Übung teilnahmen, Als Übungsbeobachter fungierten Walter Halbwachs der FF Kaumberg, sowie der Bezirkskommandant-Stellvertreter Richard Fuchs der FF St.Ägyd, welcher einen herzliches Dankeschön an die Beteiligten sowie an die FF Wienerbruck für die Durchführung der Übung aussprach.

Mit dabei waren:
  • Tauchdienst West
  • Bezirk Amstetten mit A-Boot + LF-B
  • FF-St.Veit/Gölsen
  • FF-Wiesenfeld
  • FF-Kaumberg
  • FF-Hohenberg
  • FF-Traisen
  • FF-Wienerbruck
  • FF-Neuman/Marktl