Schul - Evakuierungsübung

Am Freitag den 01.10.2010 fand nach längerer Unterbrechung wieder einmal eine Schul - Evakuierungsübung statt. Übungsannahme war eine Rauchentwicklung im Hauptschulbereich, woraufhin die Bezirksalarmzentrale über die automatischen Brandmelder verständigt wurde.
Nach Eintreffen der einzelnen Fahrzeuge wurden die Aufgaben durch den Einsatzleiter zugeteilt.
So hat die FF Rainfeld den Befehl bekommen, mit einem Atemschutztrupp die Volksschule nach Schülern zu durchsuchen. In den dritten Klassen wurde der Atemschutztrupp fündig. Wobei hier keine Gefahr für die Schüler in der Klasse bestand, da diese Klassen absolut rauchfrei waren. Lediglich der Weg zum Ausgang war durch starken Rauch versperrt. Daraufhin wurde seitens des Einsatzleiters die Evakuierung der dritten Klassen mit dem Hubsteiger der FF Hainfeld angeordnet.
Die weitere Aufgabe der FF Rainfeld bestand darin, einen Atemschutzsammelplatz aufzubauen.
Die FF St.Veit hat als ortsansässige Feuerwehr den Einsatzleiter gestellt. Zusätzlich dazu wurde im Kommandofahrzeug die Einsatzleitung eingerichtet. Das Rüstlöschfahrzeug bekam den Auftrag, einen Atemschutztrupp für das Durchsuchen und die Brandbekämpfung in der Hauptschule zu stellen. Weiters wurde mit diesem Fahrzeug auch die Wasserversorgung des Hubsteigers Hainfeld sicher gestellt.
Die FF Wiesenfeld hatte die Aufgabe, den Schulbereich von der Hofseite- nach Schülern zu durchsuchen und die eventuelle Brandbekämpfung von dieser Seite durchzuführen.
Der ASBÖ St.Veit war bei dieser Übung mit 6 Sanitätern anwesend.
Die Polizei St.Veit war mit einem Beamten vertreten.
Ein ausgezeichnetes Zeugnis stellte der Einsatzleiter den Lehrern der Schule St.Veit aus. Diszipliniert haben diese die Erstschritte veranlasst und die Kinder, sofern möglich, aus den Gebäuden gebracht. Die Kirche dient im Ernstfall als Sammelstelle für alle Schüler. Auch bei dieser Übung wurde dies umgesetzt.
Seitens der Übungsbeobachtung, die durch ABI Freilinger durchgeführt wurde, wurden Kleinigkeiten, die verbessert werden können, aufgezeigt. Aufzeigen von möglichen Verbesserungen ist eine wichtige Sache, da diese Übungen dazu dienen, die Fehler während der Übung zu machen und nicht während einem eventuellen Ernstfalles.
Die Übung war ein voller Erfolg, wobei wir uns alle einig sind, dass alles unternommen werden muss, damit es nie zu einem Ernstfall in der Schule kommt.
Sollte trotz aller Vorkehrungen dieser Fall eines Tages eintreten, dann wird natürlich der korrekte Alarmplan umgesetzt. Dazu würden mind. 18 bis 22 Feuerwehrfahrzeuge und an die 150 Feuerwehrleute benötigt. Seitens der Rettung wären mind. 7 bis 10 Fahrzeuge notwendig. Die Polizei wäre mit 3 bis 4 Fahrzeugen vor Ort.
Im Ernstfall darf natürlich auch nicht vergessen werden, dass gerade da die meisten Feuerwehrleute selber in der Arbeit sind. Man kann sich dann ungefähr vorstellen, was das bedeuten würde.
Wir alle hoffen, dass dies nie Realität wird, wenn es aber so sein sollte, dann haben wir mit dieser Übung die Basis für eine rasche Hilfe geschaffen.
Mit dabei waren:
- FF-St.Veit
- FF-Wiesenfeld
- FF-Rainfeld
- FF-Hainfeld
- ASBÖ-St.Veit
- PI-St.Veit









