Einsatzbilanz 2009 – ein Rekordjahr für die Feuerwehren
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Es ist eine Rekordbilanz. 70.636 Mal sind die niederösterreichischen Feuerwehren im Vorjahr zu Einsätzen ausgerückt. So oft wie noch nie in den vergangenen zehn Jahren. Im Vergleich zum Vorjahr weist die Bilanz eine Zunahme von 3059 Einsätzen aus.
Das schlägt sich eindrucksvoll in der dafür aufgewendeten Zeit nieder. Unglaubliche 8,2 Millionen Arbeitsstunden mussten eingesetzt werden, um das gigantische Einsatzpensum bewältigen zu können. Zieht man einen Hilfsarbeiter-Stundenlohn von
20 Euro als Berechnungsbasis heran, haben die 1648 freiwilligen Feuerwehren Niederösterreichs dem Steuerzahler im Vorjahr 164 Millionen Euro erspart. In alter Währung: 2,2 Milliarden Schilling. Landesbranddirektor Josef Buchta: „Diese Bilanz zeigt,
dass sich die Menschen in diesem Land zu jeder Tages- und Nachtzeit auf die Feuerwehren verlassen können. Trotz allem macht man uns die Arbeit zunehmend schwerer.“
Die niederösterreichischen Feuerwehren wurden im Vorjahr vor allem von zwei Großereignissen massiv beansprucht. Zum einen versanken wieder ein Mal weite Teile des Landes nach heftigen Regenfällen, zum anderen wurde das Voralpenland unter
gigantischen Schneebergen begraben. Für beide Katastrophenereignisse musste die Feuerwehr über viele Tage hinweg bis zu 30.000 Einsatzkräfte aufbieten, um eingeschlossene Menschen sowie deren Hab und Gut zu retten. Buchta: „Derartige
Leistungen können nur die freiwilligen Feuerwehren erbringen. Dazu ist keine andere Hilfsorganisation in der Lage.“
Die detailierte Jahresbilanz finden Sie auf der Homepage des NÖ Landesfeuerwehrverbandes www.noelfv.at









